Charter Bedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER ERBRINGUNG VON UNTERKUNFTSLEISTUNGEN AUF BOOTEN

1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil des Vertrages der zwischen dem Dienstleister und dem Kunden abgeschlossen wurde. Im Falle von Unterschieden zwischen den Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Vertrag, sind die Vertragsbestimmungen maßgebend.

2. DEFINITIONEN UND DEUTUNG

Die unten angeführten Begriffe und Kürzel in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Vertrag haben folgende Bedeutung:

DSGVO“Allgemeine Verordnung zum Schutz von Daten (Verordnung  (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und Rates von 27. April 2016).
„Kunde“Eine Person die beabsichtigt oder schon mit dem Dienstleister für sich selbst und/oder mehrere andere Reisenden  einen Vertrag abgeschlossen hat.
Allgemeine GeschäftsbedingungenDiese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Leistungen der Unterkunft auf Booten.
„Dienstleister“NAUTIKA CENTAR NAVA, d.o.o. (GmbH) za usluge putnicke agencije i trgovinu (für Dienstleistungen eines Reisebüros und Handel), mit Sitz in Split, Branimirova obala 11, Kroatien, eingetragen im Firmenregister des  Handelsgerichts in Split unter Nummer (MBS): 060145183, PIN: 19782809122.
„Reisender“Jede Person die berechtigt ist die Dienstleistungen aufgrund des abgeschlossenen Vertrages wahrzunehmen.
„Vertrag“Dienstleistungsvertrag abgeschlossen zwischen dem Dienstleister und dem Kunden.
„Dienstleistung“Bereitstellung eines bestimmten Bootes aus dem Angebot des Dienstleisters zur Nutzung seitens des Kunden und/oder Reisenden, mit oder ohne Crew, für einen bestimmten Zeitraum in dem die Nutzer des Bootes auf diesem übernachten,  nach voriger Zahlung der vertraglichen Vergütung, alles in Einklang mit dem Gesetz über Leistungen im Tourismus (kroatisch ZPUT) und der Verordnung über die Bedingungen zur Durchführung von Tätigkeiten in der Vermietung von Booten mit oder ohne Crew und Leistungen der Unterkunft von Gästen auf dem Boot (Amtsblatt 42/17).
„ZPUT“Gesetz über Dienstleistungen im Tourismus (Amtsblatt 130/17 – 42/20), mit allen nachträglichen Veränderungen und Ergänzungen.

Die Definitionen die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten sind, werden auf Formen im Singular und im Plural dieser Begriffe angewandt. Alle Begriffe aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben eine definierte Bedeutung, wenn sie auf einer Bestätigung oder einer anderen Urkunde in Einklang mit dem Vertrag angeführt werden, außer wenn dies dort nicht anders bestimmt ist.  Begriffe aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen die einem Genus angehören, beziehen sich auf das männliche, wie auch das weibliche Geschlecht.  Wann immer die Begriffe „beinhaltet“, „beinhalten“ oder „inklusive“ in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen benutzt werden, wird angenommen, dass hinter diesen die Begriffe „ohne Einschränkungen“ folgen. Die Titel der einzelnen Kapitel im Vertrag und diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen dienen nur dem leichteren Überblick und haben keinen Einfluss auf die Deutung des Vertrages und dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Jeder Bezug auf den „Vertrag“ bezieht sich auf den Vertrag als Ganzes und nicht nur auf  eine besondere Bestimmung aus dem Vertrag. Die Rechtsbegriffe die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen benutzt werden,  sind in Einklang mit dem kroatischen Recht zu deuten und nicht nach Verwendung dieser Rechtsbegriffe in einem anderen Staat oder Jurisdiktion.

3. BUCHUNG UND VERTRAGSABSCHLUSS

Der Kunde kann dem Dienstleister eine Anfrage und Antrag zur Buchung der Dienstleistung persönlich im Büro des Dienstleisters, per Telefon, Fax oder über die Webseite des Dienstleisters zustellen.

Zur Bestätigung einer Buchung muss der Kunde dem Dienstleister eine Anzahlung in Höhe von (30%) des vertraglichen Preises bezahlen, falls im Vertrag nicht anders vereinbart wurde. Die Leistung der Anzahlung erfolgt aufgrund des schriftlichen Vertragsvorschlag, den der Dienstleister dem Kunden zusenden wird, in dem auch die Frist zur Leistung dieser Anzahlung enthalten ist. Der Vertrag tritt in Kraft nach Eingang des gesamten, vertraglichen Betrages der Anzahlung auf dem Konto des Dienstleisters.

Falls der Kunde versäumt die Anzahlung in der Frist aus dem Vertragsvorschlag zu leisten, wird angenommen, dass  der Kunde von der  Anmeldung der Buchung zurück tritt und den ihm zugestellten Vertragsvorschlag ablehnt, so dass der Vertragsvorschlag nach Ablauf dieser Frist ungültig ist.

Der Vertrag wird als abgeschlossen betrachtet, wenn die Voraussetzung der Leistung der Anzahlung aus dem vorigen Absatz dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfüllt ist und zwar auch ohne Unterschrift des Kunden und/oder des Dienstleisters. Der Kunde akzeptiert die   Zustellung des Vertrages (inklusive dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen) im PDF – Format, als Anlage der Email des Dienstleisters, als gültig und auf dauerhaftem Datenträger und der Dienstleister ist nicht verpflichtet dem Kunden den Vertrag in Papierform zuzustellen, außer wenn der Kunde dies schriftlich, ausdrücklich vom Dienstleister  fordert.

Die geleistete Anzahlung wird in den gesamten Dienstleistungspreis angerechnet. Falls im Vertrag nicht anders bestimmt, wird der Restbetrag zum vollen Dienstleistungspreis wie folgt entrichtet: (20%) spätestens (6 Monate) vor Leistungsantritt und den Betrag zum vollen Leistungspreis spätestens (4 Wochen) vor Leistungsbeginn. Falls die Restbeträge nicht in den vertraglichen Fristen geleistet werden, wird angenommen, dass der Kunde den Vertrag gekündigt hat und der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet dem Dienstleister die vertragliche Kündigungsgebühr zu bezahlen.

Durch Abschluss des Vertrages bestätigt der Kunde dass er vollkommen den Umfang der vertraglichen Leistung verstanden hat, dass es sich bei der Dienstleistung um kein Pauschalpaket im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302 handelt für Reiseangebote in Pauschalreisen und verbundenen Reisepaketen und dem ZPUT und dass ausdrücklich die Anwendung des Dritten Teils des ZPUT unter dem Titel „Vertrag über Reisen in Pauschalpaketen und Vertrag über verbundene Reisepakete“ auf den Vertrag und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeschlossen ist.

4. ABTRITT DES VERTRAGS AN EINE DRITTE PERSON

Vor Beginn der vertraglichen Dienstleistung kann der Kunde seinen Vertrag einer dritten Person/Reisenden  abtreten, wenn diese alle Bedingungen aus dem Vertrag erfüllt, worüber er den Dienstleister schriftlich, spätestens (7) Tage vor Beginn der Dienstleistung benachrichtigen muss. Der Kunde und der Reisende auf den der Vertrag übertragen wurde,  haften solidarisch gegenüber dem Dienstleister für die Zahlung des vertraglichen Preises, wie auch alle anderen eventuell anfallenden Gebühren, Vergütungen und andere Kosten aus diesem Vertragsabtritt, worüber sie der Dienstleister benachrichtigt hat und Nachweise über die Grundlage dieser zugestellt hat.

5. ZAHLUNG

Wenn nicht anders im Vertrag vereinbart, kann der Kunde die Zahlung der Dienstleistungen an den Dienstleister in Bar im Büro des Dienstleisters, per Banküberweisung auf das Geschäftskonto des Dienstleisters, oder mit einer Kredit-/Debitkarte die vom Dienstleister akzeptiert wird, bezahlen. Der Dienstleister ist berechtigt dem Kunden einen Nachlass für bestimmte Zahlungsweisen einzuräumen, worüber er den Kunden vor Leistung der Zahlung in Kenntnis setzen wird.  Der Preis der Dienstleistungen ist im Vertrag in Euro ausgewiesen. Bei Zahlung per Banküberweisung auf das Geschäftskonto des Dienstleisters bezahlen Kunden den vertraglichen Preis in EUR. Alle Überweisungs- und Bankgebühren die bei dieser Zahlung anfallen trägt der Kunde.

Bei Zahlung mit einer Kreditkarte wird der vertragliche Betrag in EUR bezahlt. Eine Zahlung die mit Kredit-/Debitkarte getätigt wurde kann nicht widerrufen werden.

6. DIENSTLEISTUNGPREIS

Wenn nicht anders im Vertrag vereinbart, kann der Kunde die Zahlung der Dienstleistungen an den Dienstleister in Bar im Büro des Dienstleisters, per Banküberweisung auf das Geschäftskonto des Dienstleisters, oder mit einer Kredit-/Debitkarte die vom Dienstleister akzeptiert wird, bezahlen. Der Dienstleister ist berechtigt dem Kunden einen Nachlass für bestimmte Zahlungsweisen einzuräumen, worüber er den Kunden vor Leistung der Zahlung in Kenntnis setzen wird.  Der Preis der Dienstleistungen ist im Vertrag in Euro ausgewiesen. Bei Zahlung per Banküberweisung auf das Geschäftskonto des Dienstleisters bezahlen Kunden den vertraglichen Preis in EUR. Alle Überweisungs- und Bankgebühren die bei dieser Zahlung anfallen trägt der Kunde. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte wird der vertragliche Betrag in EUR bezahlt. Eine Zahlung die mit Kredit-/Debitkarte getätigt wurde kann nicht widerrufen werden jegliche zusätzliche Versicherung von Personen und Eigentum, inklusive einer Krankenversicherung der Reisenden auf dem Boot. Diese Kosten trägt der Kunde nach wirklich verbrauchten Mengen, nach erbrachter Leistung. Wenn im Vertrag vorgesehen, zahlt der Kunde dem Dienstleister vor Antritt der Dienstleistung den vertraglichen Betrag der Anzahlung für die Begleichung dieser Kosten, so dass diese Kosten aus der hierfür geleisteten Anzahlung gedeckt werden, wobei nach Abschluss der Dienstleistung der Kunde dann entweder  die noch offene Differenz für diese Leistungen begleicht oder ihm ein eventuell übrig gebliebener Betrag vom Dienstleister zurück gezahlt wird. Alle anwendbaren Nachlässe sind ausdrücklich im Vertrag spezifiziert. Der Dienstleister leistet dem Kunden oder den Reisenden keine Rückzahlungen für Dienstleistungen die im vertraglichen Preis enthalten ist, doch vom Kunden oder den Reisenden freiwillig oder durch eigene Verschuldung  nicht in Anspruch genommen wurden.

7. VERSICHERUNG

Jedes Boot besitzt (Haftpflicht und Kasko für das Boot mit Abzugsfranchise (Beteiligung am Schaden, Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten und Personenversicherung für Unfallfolgen),  für die die Bestimmungen der Versicherungsanstalt maßgebend sind.

Die Bootsversicherung deckt keine Schäden an Gegenständen die vom Kunden und/oder Reisenden und/oder Crewmitgliedern an Bord gebracht werden, weder  Schäden die absichtlich oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden. Versicherte Schäden die nicht sofort dem Dienstleister angemeldet wurden, werden als Schäden angesehen die durch Verschuldung des Kunden entstanden sind und der Dienstleister und die Versicherung sind nicht verpflichtet solche Schäden dem Kunden zu begleichen.

8. SICHERHEITSKAUTION

Zur Absicherung eventueller Schäden die nicht durch die ordentlichen Versicherungspolizzen gedeckt sind, ist der Kunde verpflichtet beim Dienstleister eine Sicherheitskaution zu hinterlegen, in Höhe wie diese im Vertrag bestimmt wird. Diese Kaution ist spätestens bei der Übernahme des Bootes zur Zahlung fällig. Vor Übernahme des Bootes hat der Kunde entsprechend das Formblatt zur Leistung der  Sicherheitskaution („Kautionsformblatt“) auszufüllen. Um Unklarheiten zu vermeiden,  dient dieses Kautionsformblatt  ausschließlich für administrative Zwecke des Dienstleisters und die Sicherheitskaution ist fällig, unabhängig davon ob der Kunde das Kautionsformblatt ausgefüllt und unterzeichnet hat. Der Dienstleister ist berechtigt die Sicherheitskaution in Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Vertrag zu nutzen, auch wenn der Kunde versäumt hat das Kautionsformblatt auszufüllen und zu unterzeichnen.

Die Sicherheitskaution wird in Bar, per Banküberweisung oder mit Kreditkarte bezahlt. Diese Kaution wird dem Kunden in vollem Betrag zurück erstattet, unter der Voraussetzung, dass der Kunde dem Dienstleister das Boot in ordentlichem Zustand, ohne Schäden zurück gegeben hat und falls keine Forderungen Dritter gegenüber dem Dienstleister angedroht sind in Verbindung mit der Nutzung des Bootes seitens des Kunden und/oder der Reisenden.

Falls das Boot (oder eines seiner Teile) und/oder die Ausstattung des Bootes (oder ein Teil davon) absichtlich oder durch Fahrlässigkeit des Kunden und/oder der Reisenden beschädigt wird, trägt der Kunde alle Reparatur- und Behebungskosten solcher Schäden, den Austausch oder Erwerb des Bootes oder Teile des Bootes und der  Ausstattung, oder Teile der Ausstattung des Bootes. Diese Kosten werden aus der Kaution gedeckt und falls der Kautionsbetrag unzureichend ist für die Deckung des entstandenen Schadens, ist der Kunde verpflichtet die Differenz bis zum vollen Betrag des so entstandenen Schadens zu begleichen. Falls der Dienstleister nicht in der Lage ist das Boot, wegen dem Umfang der an diesem entstandenen Schäden,  weiter zu vermieten, muss der Kunde dem Dienstleister auch Schadensersatz für entgangenen Gewinn bezahlen.

9. PFLICHTEN UND HAFTUNG DES DIENSTLEISTERS

Der Dienstleister wird in Einklang mit dem abgeschlossenen Vertrag dem Kunden das gebuchte  Boot  am vertraglichen Standort und Zeit, bereit für die Navigation übergeben, d.h. das Boot in technisch ordentlichem Betriebszustand und  sauber bereitstellen,  mit gefüllten Kraftstoff- und Wassertanks, ausgestattet in Einklang mit der Inventarliste.

Der Dienstleister wird bei der Bootsübergabe dem Kunden alle relevanten Unterlagen für die Vermietung des Bootes übergeben, die vom Kunden sorgfältig aufbewahrt werden müssen und bei Abschluss der Dienstleistung wieder an den Dienstleister zurück zu geben sind.

In Falle eines Schadens des Bootes oder seiner Ausstattung die Folge von natürlichem Verschleiß des Bootes und/oder Ausstattung sind, hat der Dienstleister diesen Schaden binnen 24 Stunden nach entsprechender Bekanntmachung desselben seitens des Kunden zu beheben und der Kunde hat kein Recht auf Schadensersatz. Falls der Dienstleister nicht in der Lage ist den Schaden binnen 24 Stunden nach Eingang der Anmeldung des Schadens seitens des Kunden zu beheben, so stellt der Dienstleister dem Kunden ein gleichwertiges oder besseres Boot zur Verfügung und im Falle, dass keine solchen Boote verfügbar sind, ein kleineres Boot mit der Pflicht des Dienstleisters dem Kunden die Differenz im Preis zwischen dem vertraglichen Preis des gebuchten Bootes und dem Preis dieses kleineren, zur Verfügung gestellten Bootes zu erstatten. Im Gegenfall ist der Kunde berechtigt den restlichen Teil des Vertrages zu kündigen mit einer Preisminderung aufgrund der Anzahl der Tage an denen er nicht in der Lage war das Boot zu nutzen und der Dienstleister wird auf eigene Kosten den Transport des Kunden und/oder der Reisenden bis zum Auslaufhafen sicherstellen. Weitere Schadensansprüche gegenüber dem Dienstleister sind ausgeschlossen.

10. PFLICHTEN UND HAFTUNG DES KUNDEN

Der Kunde bestätigt dem Dienstleister ausdrücklich: (i) dass er alle Reisenden über den Vertrag in Kenntnis gesetzt hat (inklusive  dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen); (ii) dass er befugt ist im Namen aller Reisenden aus der Buchung zu handeln; (iii) dass er vollständig gegenüber dem Dienstleister für die Einhaltung des Vertrages seitens aller Reisenden haftet, wie auch für alle Zahlungen für die Reisenden in Einklang mit dem Vertrag; (iv) dass sich die Leistung der Anzahlung, d.h. des gesamten vertraglichen Preises für die Dienstleistung auf alle Reisenden aus derselben Buchung bezieht und gleichmäßig auf alle Reisenden aus dieser Buchung aufgeteilt werden, falls vertraglich nicht anders vereinbart wurde.

Wann immer mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Vertrag vorgesehen ist, dass ein Kunde eine Erklärung, Bürgschaft und Verzicht erklären oder abgeben muss oder gar eine Pflicht übernimmt, so macht er dies in seinem Namen und im Namen eines jeden der Reisenden. 

Wann immer mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Vertrag vorgesehen ist dass ein Reisender eine Erklärung, Bürgschaft und Verzicht erklären oder  abgeben muss oder gar eine Pflicht übernimmt, so macht er dies in seinem Namen und im Namen des Kunden. Der Kunde ist verpflichtet für jeden der Reisenden die persönlichen Daten zu übermitteln und dem Dienstleister rechtzeitig alle Unterlagen zu unterbreiten die für die Erbringung der Leistung benötigt werden. Der Dienstleister ist berechtigt Kopien dieser Unterlagen zu fordern und zu behalten, falls dies für die Erbringung von vertraglichen Dienstleistungen nötig ist. Falls der Kunde versäumt ,  die von ihm geforderten Daten und Kopien der Unterlagen in der Frist und auf Art und Weise wie vom Dienstleister gefordert, zuzustellen, wird angenommen, dass der Kunde von der Buchung zurück getreten ist, d.h. den Vertrag gekündigt hat und entsprechend ist der Kunde verpflichtet dem Dienstleister den vertraglichen Betrag der Kündigungsgebühr zu bezahlen.  Der Kunde haftet für alle Schäden die dem Kunden und/oder einem der Reisenden oder gar dem Dienstleister wegen Abgabe inkorrekter und/oder unvollständiger Daten und/oder Unterlagen entstehen könnten.

Falls einer der Reisenden minderjährig ist oder ohne Begleitung der Eltern oder einer anderen befugten Person reist, so ist der Kunde verpflichtet  dem Dienstleister rechtzeitig alle Einwilligungserklärungen der gesetzlichen Vertreter für jeden der minderjährigen Reisenden zu unterbreiten, die vom Dienstleister in Einklang mit dem Vertrag und anwendbaren Vorschriften (inklusive der Einwilligung für die Bearbeitung der persönlichen Daten des minderjährigen Reisenden) gefordert werden. Der Kunde ist verpflichtet alle Reisepässe, Visums, Krankenversicherungsnachweise und alle anderen Reiseunterlagen für alle Reisenden zu sammeln und er ist verantwortlich dafür,  dass diese Unterlagen zu jedem Zeitpunkt vollständig und gültig sind. Ausschließlich der  Kunde haftet  für den Fall, dass einer der Reisenden nicht in der Lage ist die vertragliche  Dienstleistung wahrzunehmen wegen Mangel an gültigen Reiseunterlagen oder bei Ablehnung eines Visumsantrages. Bei einem Diebstahl oder Verlust von Reiseunterlagen während der Dauer der Dienstleistung, trägt der Reisende selbst alle Kosten der Einholung neuer Reiseunterlagen, wie auch alle anderen Kosten in diesem Zusammenhang. Der Kunde und alle Reisenden die keine kroatischen Staatsangehörigen sind und über keine kroatischen Reiseunterlagen verfügen, müssen persönlich,  vor Abschluss des Vertrages,  alle Informationen über das Land in das sie reisen prüfen, zusammen mit den Bedingungen die für eine Einreise in das Land gültig sind,  in Anbetracht der Unterschiede in Vorschriften für Staatsangehörige diverser Länder  im Reiseziel. Die grundliegenden Informationen über Visums die in Kroatien gültig sind finden Sie auf den Webseiten des Ministeriums für Außen- und Europäische Angelegenheiten,  wobei eventuelle Fragen in Verbindung mit der Einreise ein Reisender an die Email dieses Ministeriums vize@mvep.hr stellen kann. Zur Vermeidung von Unklarheiten  ist festzuhalten, dass der Dienstleister keine Verantwortung für die Genauigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen und der entsprechenden Antwort des zuständigen Ministeriums trägt. Der Kunde erklärt ausdrücklich, dass sich der Kunde und alle Reisenden zurückhalten werden von jeglichen, öffentlichen Aussagen oder Veröffentlichungen im Internet oder anderen Medien die vollständig oder teilweise unwahr, unvollständig oder irreführend sind und dem Ansehen und den Interessen des Dienstleisters Schaden zufügen könnten. Eine Zuwiderhandlung gegen die o.a. Bestimmung hat die Verantwortung des Kunden zum Schadensersatz aller Schäden zur Folge, die dem Dienstleister hierdurch entstehen könnten (inklusive Schadensersatz für entgangenen Gewinn und Verletzung des Persönlichkeitsrechtes), wobei eine solche Handlung auch Eigenschaften einer Straftat in Einklang mit anwendbaren Gesetzen beinhalten kann.
Der Reisende ist verpflichtet die Privatsphäre aller anderen Reisenden und dritter Personen zu schützen und darf auf keine Art und Weise ihre persönlichen Daten erheben, fotografieren oder entgegen der Bestimmungen des DSGVO aufbewahren. Der Reisende erklärt ausdrücklich der Tatsache bewusst zu sein, dass die Strafen der Verletzung des DSGVO wesentlich sind und dass er gegenüber dem Dienstleister für den Gesamtbetrag für eventuelle Strafen und anderen Schaden haftet, der diesem durch Verletzung des DSGVO seitens des Reisenden entstehen könnte.
Der Kunde bürgt, dass er sorgfältig und gewissenhaft das Boot behandeln wird, wie auch das Inventar und die Ausstattung des Bootes. Beim Vertragsabschluss wird der Kunde einen Bootsführer, d.h. Skipper benennen. Der Skipper kann der Kunde selbst oder einer der Reisenden sein die einen gültigen Nachweis/Zulassung für die Führung des gebuchten Bootes besitzen. Beim Vertragsabschluss wird der Kunde dem Dienstleister eine Kopie des Nachweises über Berechtigung zur Bootsführung der vom Kunden als Skipper benannten Person unterbreiten. Der Kunde haftet gegenüber dem Dienstleister, dass der von ihm benannte Skipper das nötige nautische, Navigations- und Seefahrtkenntnis besitzt, wie auch die Erfahrung zur sicheren Führung des Bootes. Der Dienstleister kann vom Kunden fordern, dass der von diesem benannte Skipper seine Fähigkeiten und Wissen der sicheren Führung vor einem Vertreter des Dienstleisters demonstriert, wobei die Zeit für diese Demonstration im Zeitraum der Dienstleistung enthalten ist. Falls der Dienstleister während der Demonstration der Fähigkeiten eines Skippers feststellt, dass dieser über ungenügend Wissen und Fähigkeiten der Bootsführung verfügt oder gar keinen gültigen Bootsführungsschein besitzt, ist der Dienstleister berechtigt den Auslauf des Bootes zu verbieten oder dem Kunden die Leistungen eines professionellen Skippers, auf Kosten des Kunden anzubieten. Falls der Kunde die Leistungen eines professionellen Skippers ablehnt, wird der Dienstleister den Vertrag kündigen und der Kunde verliert den Anspruch auf Rückzahlung der bis dahin geleisteten Beträge und das Recht auf Forderung von jeglichem Schadensersatz. Ausschließlich der Kunde haftet für den Fall der Übergabe der Führung des Bootes an eine unbefugte Person. Es ist verboten das Boot unter Alkoholeinfluss oder Rauschmitteln zu führen. Während der Dauer der Unterkunftsleistung an Bord des Bootes, führt der Kunde folgende Unterlagen mit sich: gültiger Reisepass oder Personalausweis , Vertrag oder Voucher/Gutschein, Liste der Reisenden, den gültigen

Bootsführungsschein des benannten Bootsführers.  Alle Kosten in Verbindung mit dem Verlust, Beschädigung oder Diebstahl von Unterlagen während der Reise trägt allein der Kunde. Der Kunde bürgt, dass sich auf dem Boot nur die Personen aufhalten werden, die im Vertrag angeführt sind. Der Kunde bürgt das Boot nicht unter zu vermieten  oder einer dritten Person auszuleihen, das Boot nicht für kommerzielle Zwecke zu nutzen, für professionellen Fischfang und/oder Segelschulen und mit dem Boot an keinen Rennen oder Regatten teilzunehmen.  Der Kunde ist verpflichtet täglich den Öl- und    Wasserstand im Motor des Boots zu prüfen und der Kunde ist ausschließlicher Verantwortlicher bei einem Schaden der durch Mangel an Öl oder Wasser im Antriebsmotor des Bootes entsteht.

Der Kunde darf das Boot nur im territorialen Gewässer der Republik Kroatien benutzen. Falls der Kunde vorübergehend die territorialen Gewässer der Republik Kroatien verlassen möchte und das Boot die entsprechenden Genehmigungen dafür besitzt, so muss der Kunde den Dienstleister darüber mindestens 30 Tage vor Beginn der vertraglichen  Dienstleistung an Bord des Bootes benachrichtigen, damit der Dienstleister dem Kunden die hierfür nötigen Unterlagen beschaffen kann. Der Kunde ist verpflichtet  die Wettervorhersage zu verfolgen und an einem sicheren Liegeplatz zu verweilen falls die Windstärke 25 Knoten übersteigt oder er über schlechte Wetterverhältnisse vom Dienstleister benachrichtigt wird. Navigation bei Nacht ist nicht erlaubt. Der Kunde verpflichtet sich mit dem gemieteten Boot kein anderes Boot abzuschleppen, außer bei einem Notfall und auch alle Vorbeugungsmaßnahmen zu unternehmen, um das Schleppen  des gemieteten Bootes zu verhindern.  Falls das gemietete Boot geschleppt werden muss, so muss der Kunde darüber sofort den Dienstleister benachrichtigen und alle Maßnahmen für einen sicheren Schlepp unternehmen. Der Kunde kann die Abschleppkosten nicht ohne vorige, ausdrückliche vorige Einwilligung des Dienstleisters verhandeln, ansonsten  trägt der Kunde selbst diese Kosten.

Haustiere sind nicht an Bord des gemieteten Boots erlaubt, außer nach schriftlicher Einwilligung des Dienstleisters. Der Kunde bürgt, dass sich der Kunde und alle Reisenden auf dem gemieteten Boot an alle anwendbaren Vorschriften halten werden. Der Kunde stimmt zu, dass der Dienstleister berechtigt ist den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, falls der Kunde und/oder ein Reisender gegen eine Bestimmung des Vertrages  und/oder diese Allgemeinden Geschäftsbedingungen und/oder gültige Vorschriften verstößt, in welchem Fall der Kunde keinen Anspruch auf jeglichen Schadensersatz oder gar Preisminderung hat. Der Kunde haftet gegenüber dritten Personen und ist verantwortlich für  Schadensersatz und Kosten die dritten Personen aufgrund von Handlungen oder Versäumnis des Kunden und/oder der Reisenden auf dem Boot entstanden sind.

11. PFLICHTEN UND HAFTUNG DES PROFESSIONELLEN SKIPPERS DES DIENSTLEISTERS   

Falls ein Kunde im Rahmen der Dienstleistungen mit dem Dienstleister auch die Dienstleistungen eines professionellen Skippers in Anspruch nimmt, so finden folgende Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung:

  1. Der professionelle Skipper muss täglich den Öl- und Wasserstand im Motor prüfen und trägt die gesamte Verantwortung für Schäden und Verluste die wegen Öl und/oder Wassermangel im Motor entstehen können.
  2. Der professionelle Skipper haftet für alle Schäden und Verluste auf Grundlage von Beschädigungen des Bootes wegen seiner  Fahrlässigkeit oder mangelhaften Bootsführung.
  3. Die    Kaution kann nicht zur Begleichung von Kosten benutzt werden die durch Fahrlässigkeit oder mangelhafte Bootsführung seitens des professionellen Skipper entstanden sind.
  4. Schäden die der professionelle Skipper dem Boot aufgrund grober Fahrlässigkeit, mangelhafter Prüfung des Bootes oder gar Verstoß gegen die Seefahrtgesetze zufügt, trägt der professionelle Skipper.
  5. Kosten aufgrund unbefugter Reparaturen oder Austausch von Teilen am Boot und /oder der Ausstattung trägt der professionelle Skipper.
  6. Bei der Übernahme des Bootes ist der professionelle Skipper verpflichtet das Boot gemeinsam mit einem Vertreter des Dienstleisters zu prüfen und die Inventarliste zu unterzeichnen. Der professionelle Skipper darf das Boot nur in den territorialen Gewässern der Republik Kroatien führen, er darf das Boot nicht für kommerzielle Zwecke, weder noch für professionellen Fischfang, Tauchgänge u.ä. benutzen.
  7. Der professionelle Skipper ist verpflichtet das Boot mit vollen Kraftstoff- und Wassertanks und zur vereinbarten Zeit und Ort zurück zu geben.  Der Kunde trägt die Kosten des verbrauchten Kraftstoffes. Der professionelle Skipper muss umgehend den Dienstleister  im Falle einer Verspätung in der Rückgabe des Bootes  benachrichtigen. Bei Verspätungen für die der professionelle Skipper verantwortlich ist, wird der Dienstleister nicht den Kunden belasten.

Im Falle einer Krankheit oder Verletzung des professionellen Skippers, die die Fortsetzung seiner Leistungserbringung für den Kunden unmöglich macht, muss der Dienstleister binnen 24 Stunden nach Eintritt dieses Umstandes dem Kunden einen anderen professionellen Skipper sicherstellen und der Kunde hat keinen Anspruch auf Schadensersatz. Falls der Dienstleister nicht in der Lage ist einen anderen professionellen Skipper binnen 24 Stunden für den Kunden sicherzustellen, ist der Kunde berechtigt einen anderen, professionellen Skipper auf eigene Kosten zu engagieren um die Navigation fortzusetzen, in welchem Fall der   Kunde berechtigt ist die Differenz im Preis für das gebuchte Boot mit professionellem Skipper und dem Preis für das gebuchte Boot ohne professionellen Skipper für die Tage zu fordern in denen der vom Dienstleister gesicherte professionelle Skipper nicht in Anspruch genommen werden konnte. Die Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter dem Titel Pflichten und Haftung des Kunden in Bezug auf die Bürgschaften und die Verantwortung des Kunden und die Rechte des Dienstleisters im Falle der Benennung eines Skippers seitens des Kunden, werden analog auch für diesen Fall angewandt.  Alternativ hat der Kunde auch das Recht den restlichen Teil des Vertrages zu kündigen, unter proportionaler Minderung des Preises für die Tage an denen er das Boot nicht genutzt hat und der Dienstleister stellt den Transport des Kunden und/oder der Reisenden bis zum Auslaufhafen sicher. Jede weitere Haftung des Dienstleisters für Schadensersatz ist in jedem Fall ausgeschlossen.

12. ÜBERNAHME DES BOOTES

Falls nicht vertraglich anders vereinbart, erfolgt die Übernahme des Bootes Samstags ab 17:00 Uhr. Falls der Kunde das Boot auch binnen 12 Stunden nach der vereinbarten Zeit nicht übernommen hat, ist der Dienstleister berechtigt den Vertrag einseitig zu kündigen und der Kunde verliert Anspruch auf Rückzahlung der von diesem bezahlten Beträge oder Gebühren, außer für den Fall, dass der Dienstleister zuvor dem Kunden schriftlich und ausdrücklich eine längere Frist zur Übernahme des Bootes eingeräumt hat. Der Dienstleister ist nicht verantwortlich für Verspätungen bei der Bootsübergabe, wenn diese durch höhere Gewalt oder schlechte Wetterverhältnissen verursacht wurde. Falls der Dienstleister nicht in der Lage ist dem Kunden das gebuchte Boot am vereinbarten Standort und zur vereinbarten Zeit in ordentlichem  Zustand zu übergeben, so wird der Dienstleister dem Kunden ein anderes, gleichwertiges oder besseres Boot zum selben vertraglichen Preis übergeben, oder gar ein kleineres Boot mit der Pflicht des Dienstleisters dem Kunden die Differenz zwischen dem vertraglichen Preis des gebuchten Bootes und dem Preis des kleineren Bootes zu erstatten. Falls der Dienstleister auch nach Ablauf von 24 Stunden nicht in der Lage ist dem Kunden das von diesem gebuchte oder ein Ersatzboot zu übergeben, ist der Kunde berechtigt den Vertrag zu kündigen und der Dienstleister muss dem Kunden den gesamten, eingezahlten Betrag erstatten.

Bei der Übernahme des Bootes ist der Kunde verpflichtet den Zustand des Bootes und der Ausstattung zu prüfen, wie auch zu prüfen  ob die Ausstattung mit der Inventarliste übereinstimmt. Durch Unterzeichnung der Inventarliste bestätigt der Kunde, dass der Zustand des Bootes und der Ausstattung zufriedenstellend sind.  Eventuelle Beschwerden bezüglich des Zustandes des Bootes und seiner Ausstattung, wie auch eine mögliche Nichtübereinstimmung der Ausstattung an Bord mit der Inventarliste müssen sofort dem Dienstleister schriftlich, vor Beginn der Nutzung des Bootes angemeldet werden. Mögliche versteckte Mängel oder Pannen/Schäden am Boot und/oder der Ausstattung die dem Dienstleister nicht bei der Übergabe des Bootes an den Kunden bekannt waren, wie auch diejenigen die nach Übergabe des Bootes entstehen, geben dem Kunden kein Recht auf Forderung der Minderung des   vertraglichen Preises. Falls ein Teil des Boots und/oder der Ausstattung während der vorigen Vermietung verloren ging oder beschädigt wurde und dies vom Dienstleister nicht behoben werden kann und der Dienstleister nicht in der Lage ist diese bis zum Beginn der vertraglichen Dienstleistung  zu beheben oder zu ersetzen, ist der Kunde nicht zu einer Vertragskündigung oder gar Forderung der Minderung des Preises berechtigt, unter der Voraussetzung, dass dieser Mangel am Boot und/oder der  Ausstattung nicht auf die Seefahrtsicherheit des Bootes und den Komfort der Reise Auswirkung hat (wie Frischwasserpumpe, Kühlschränke, WC, Küchenherd).

13. RÜCKGABE DES BOOTES

Wenn vertraglich nicht anders  vereinbart, hat der Kunde das Boot in denselben Hafen in der er dieses übernommen hat, Freitags bis 18:00 Uhr  zurück zu bringen und der Kunde kann sich auf dem Boot bis zu seiner Übergabe am Samstag bis 08:30 Uhr auf diesem aufhalten. Der Kunde ist verpflichtet das Boot sauber und ordentlich zu übergeben, mit vollen Kraftstoff- und Wassertanks, d.h. in gleichem Zustand in der es übernommen hat. Der Kunde trägt die Kosten der Reinigung des Bootes im Betrag in dem dies im Vertrag festgehalten ist.

Bei der Rückgabe des Bootes werden der Kunde und ein Vertreter des Dienstleisters gemeinsam den Zustand des Bootes und der Ausstattung prüfen und darüber ein Protokoll erstellen und unterzeichnen. Falls der Kunde ablehnt sich an dieser Prüfung des Bootes und der Ausstattung zu beteiligen und/oder  ablehnt das Protokoll zu unterzeichnen, wird angenommen dass der Kunde keine Anmerkungen auf den Zustand des Bootes und der Ausstattung hatte, so wie diese im Protokoll beschrieben sind und eventuelle nachträgliche Beschwerden des Kunden werden nicht anerkannt. Falls der Kunde den vereinbarten Termin zur Rückgabe des Bootes überschreitet (inklusive auch der Verspätung der Rückgabe des Bootes wegen schlechten Wetterverhältnissen), wird der Kunde dem Dienstleister für Verspätungen von bis zu (3 Stunden) den (Betrag der täglichen Miete des Bootes) bezahlen und bei einer Verspätung von über (3 Stunden) hat der Kunde dem Dienstleister den (dreifachen Betrag der täglichen Miete des Bootes) zu bezahlen und muss dem Dienstleister auch alle anderen Kosten und Schäden begleichen, die diesem  wegen dieser Verspätung entstanden sind.

14. SCHÄDEN

Der Kunde wird dem Dienstleister sofort und ohne Verzug jeden Verlust und Schaden am Boot und/oder der Ausstattung, entstanden durch einen Aufprall, eine Havarie, die Unmöglichkeit des Manövrieren, Störungen im Antrieb, Pfändung des Bootes oder andere Ereignisse melden.

Bei einem Unfall auf dem Meer oder einer Havarie und falls in einem Schadensfall mehrere Boote und/oder Personen beteiligt sind, wird der Kunde dies sofort dem zuständigen Hafenkapitänsamt  melden und das vorgeschriebene Verfahrung der Anzeige dieses Ereignisses in Einklang mit den Anweisungen der

zuständigen Behörde und des Dienstleisters durchführen, wie auch alle nötigen Unterlagen  für die Versicherung sammeln.

Schäden die mit der Versicherungspolizze gedeckt sind, aber von der Versicherung als versicherter Schadensfall abgelehnt werden weil der Kunde versäumt hat den Schaden sofort dem Dienstleister und den zuständigen Behörden anzumelden und es ebenso versäumte die nötigen Unterlagen für die Versicherung  einzuholen, trägt der Kunde.

Schäden auf Grundlage des ordentlichen Verschleißes oder Materialermüdung kann der Kunde selbst, ohne vorige Einwilligung des Dienstleisters beheben, doch nur unter der Voraussetzung, dass die Behebungskosten nicht den Betrag von (70) Euro überschreiten. Diese Kosten werden dem Kunden vom Dienstleister  nach Unterbreitung der Rechnung erstattet. Falls die Reparaturkosten den o.a. Betrag überschreiten, so wird der Kunde, außer in einem Notfall oder bei Gefahr wegen Verschiebung der Reparatur, darüber den Dienstleister benachrichtigen  und die Reparatur nach voriger Zustimmung des Dienstleisters beauftragen und die hierfür benötigten Kosten werden dem Kunden nach Unterbreitung der Rechnung erstattet.   Der Kunde wird alles unternehmen, das nötig ist um den entstandenen Schaden und deren Folgen zu mindern. Falls der Schaden nicht am Ankerstandort behoben werden   kann, wird der Kunde nach Aufforderung des Dienstleisters einen anderen angemessenen Hafen oder Ankerplatz anlaufen um die   Reparatur durchzuführen oder vorübergehend zum vereinbarten Standort zur Rückgabe des Bootes zurückkehren, wenn dies unter diesen Umständen möglich ist.

Der Kunde haftet für alle Schäden die er und/oder einer der Reisenden dritten Personen zufügen, wie auch dem Boot und/oder der Ausstattung des Bootes. Im Falle von ungünstigen Wetterverhältnissen oder höherer Gewalt haftet der Kunde für Schäden die durch Verschuldung des Skippers des Kunden und/oder der Reisenden entstanden ist (wie Auslaufen trotz Warnungen über ungünstige Wetterverhältnisse).

Der Dienstleister ist nicht verantwortlich  für den Verlust und/oder Beschädigung des Eigentums des Kunden und/oder der Reisenden, weder für fremdes Eigentum das sich auf dem Boot befindet. Falls der Dienstleister dem Kunden einen professionellen Skipper zur Verfügung gestellt hat, haftet der professionelle Skipper für die Bootsführung und Schäden die von ihm selbst verursacht werden, doch er haftet nicht für Schäden die vom Kunden und/oder den Reisenden verursacht wurden. 

Der Kunde hat den gesamten Schaden zu begleichen, wie auch den Dienstleister frei von jeglichen Forderungen für Schadensersatz dritter Personen frei zu halten, bei Schäden die durch den Kunden und/oder die Reisenden verursacht wurden. Im Falle eines Streit-, Straf-, Verwaltungs- oder einem anderen Verfahren gegen den Dienstleister, haftet der Kunde für Schadensersatz und hält den Dienstleister und/oder seine verantwortlichen Personen frei von möglichen Rechtsfolgen. Der Dienstleister wird den Kunden sofort über jedes Verfahren gegen den Dienstleister und/oder seine verantwortlichen Personen benachrichtigen     und der Kunde wird sofort alle Handlungen unternehmen für den Schutz und Entschädigung des Dienstleisters und/oder seine verantwortlichen Personen.

15. VERTRAGSKÜNDIGUNG SEITENS DES KUNDEN

Nach Vertragsabschluss, doch vor Beginn der Dienstleistungen der Unterkunft an Bord, kann der Kunde von der Reise zurücktreten, d.h. einseitig den Vertrag kündigen durch schriftliche Kündigungserklärung an den Dienstleister. In diesem Fall wird der Dienstleister, abhängig vom Datum an dem er die schriftliche Kündigung des Vertrages vom Kunden erhalten hat, vom Kunden folgende Beträge fordern:

  • bis zu (60) Tage vor Beginn  der Dienstleistung: (30) % des gesamten, vertraglichen Preises;
  • bei (59) bis (30) Tagen vor    der Dienstleistung: (50) % des gesamten, vertraglichen Preises;   
  • bei (29) oder weniger  Tagen vor    der Dienstleistung: (100) % des gesamten, vertraglichen Preises;  

Falls der Kunde mit einer Versicherung eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, kann er die Erstattung der bezahlten Beträge ausschließlich  in Einklang mit den Bestimmungen der Versicherungspolizze von der Versicherung fordern.   Alle Bedingungen und Fristen der Rückzahlung der bezahlten Beträge des Kunden sind unmittelbar zwischen der Versicherung und dem Kunden vereinbart und der Dienstleister trägt keine Verantwortung für Anerkennung oder Widerspruch der Versicherung  gegenüber dem Kunden bezüglich seiner Zahlungsforderung aufgrund der Versicherungspolizze, sogar im Fall, dass die angeführte Versicherung vom Kunden mit der Versicherung über den Dienstleister  als Vermittler abgeschlossen wurde.

16. BESONDERE REGELN BEZÜGLICH COVID – 19

Der Kunde und die Reisenden wissen und verstehen: dass die

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020. Covid-19 als Pandemie erklärt hat;
  2. dass COVID -19 eine ansteckende und gefährliche Krankheit ist, die schwere gesundheitliche Folgen, inklusive dem Tod der erkrankten Person mit sich bringen kann;
  3. dass Personen die mit COVID-19 angesteckt wurden nicht sofort Symptome dieser Krankheit entwickeln müssen, manche von ihnen entwickeln überhaupt keine Symptomatik;
  4. dass in der ganzen Welt diverse, verbindliche Maßnahmen getroffen wurden um die Ausbreitung von COVID-19 zu bekämpfen und zu verhindern, wobei solche Maßnahmen seitens übernationaler, nationaler, föderaler, regionaler oder lokaler Behörden erlassen werden können und ein eingeschränktes oder vollständiges Reiseverbot in bestimmten Standorten umfassen können, wie auch Verbote der Ein- oder Ausreise aus einem bestimmten Land, Region oder anderen Gebieten, die Pflicht zur Unterbreitung eines frischen, negativen COVID-19 Test und/oder Nachweis über COVID-19 Impfung und/oder eine Bestätigung über Genesung von COVID – 19 bei der Einreise oder Ausreise aus einem Land, Region oder anderem Gebiet oder gar bei der Unternehmung diverser Aktivitäten (wie Flugreise), eine verbindliche Quarantäne oder Selbstquarantäne bei der Ein- oder Ausreise aus   einem Land, Region oder anderem Gebiet, die Maskenpflicht  , die Pflicht zur Messung der Körpertemperatur beim Betreten bestimmter Standorte oder Ereignisse und das Zutrittsverbot für Personen mit erhöhter Körpertemperatur, die Pflicht zur Hände- oder Fußdesinfizierung in bestimmten Situationen, die Pflicht zur sozialen Abstandshaltung, Schließen von Lokalen oder beschränkte Öffnungszeiten, Umfang der Dienstleistungen oder Besucherzahl in öffentlichen und natürlichen Sehenswürdigkeiten, staatlichen Diensten, Läden oder gastronomischen Objekten, die Absage öffentlicher Veranstaltungen (Konzerte oder Sportereignisse) oder ihre Abwicklung ohne Publikum oder mit beschränkter  Besucherzahl, usw.;
  5. dass solche verbindlichen Maßnahmen Veränderungen unterliegen, also zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingestellt, gemindert oder gar verschärft werden können;
  6. dass neben diesen verbindlichen Maßnahmen auch unverbindliche Empfehlungen erlassen werden können  zur Verhinderung von Reisen in bestimmte Länder und Regionen, welche Empfehlungen ebenso veränderbar sind;
  7. dass die Möglichkeit besteht, dass wegen COVID-19 bestimmte Transportunternehmen (wie Fluggesellschaften, Busunternehmen usw.) besondere Maßnahmen und  Einschränkungen eingeführt haben oder einführen werden, welche ebenso veränderbar sind.

Da  sich der Kunde und die Reisenden  vollkommen bewusst sind dass sie während COVID-19 reisen und der damit in Zusammenhang stehenden Risiken (inklusive der o.a. Risiken), akzeptieren der Kunde und die Reisenden vollkommen, die folgenden:

  1. Verbindlichen COVID-19 Maßnahmen und Einschränkungen die im Reiseziel  in Kraft sind oder in Kraft treten können (inklusive Maskenpflicht, Messung der Körpertemperatur beim Betreten bestimmter Standorte oder Ereignisse und Zugangsverbot für Personen mit erhöhter Körpertemperatur, verbindliche Hand- oder Fußdesinfektion in bestimmten Situationen, soziale Abstandhaltung, Schließen von Lokalen oder beschränkte Öffnungszeiten, Umfang der Dienstleistungen oder Besucherzahl in öffentlichen und natürlichen Sehenswürdigkeiten, staatlichen Diensten, Läden oder gastronomischen Objekten, die Absage öffentlicher Veranstaltungen wie Konzerte oder Sportereignisse,  oder ihre Abwicklung ohne Publikum oder mit beschränkter  Besucherzahl, usw.),  haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Reisenden und der Dienstleister haftet auf dieser Grundlage nicht gegenüber dem Kunden und/oder den Reisenden. Der  Dienstleister und die Reisenden sind verpflichtet sich jederzeit an diese verbindlichen Maßnahmen und Restriktionen zu halten.
  2. Der Kunde und die Reisenden sind verpflichtet sicherzustellen, dass jeder Reisende die COVID-19 Maßnahmen erfüllt, die von einer zuständigen Behörde oder dem Dienstleister auferlegt wurden für die An- und Abreise aus dem Reiseziel, den Zugang zu Ereignissen oder Standorten und den Zugang zu einem Transportmittel (Flugzeug, Boot, usw.), inklusive der Verpflichtung der Einholung und Unterbreitung eines frischen, negativen COVID-19 Tests und/oder Nachweis über COVID-19 Impfung und/oder einer Bestätigung über Genesung von COVID – 19, wobei der Dienstleister auf dieser Grundlage keine Haftung gegenüber dem Kunden und/oder den Reisenden übernimmt.
  3. Falls einer der Reisenden nach Abschluss des Vertrages positiv auf COVID-19 getestet wird oder ihm eine Selbstquarantäne auferlegt wird, oder er sich in nahem Kontakt  zu einer COVID-19 positiven Person befand, so muss der Kunde darüber schriftlich, sofort den Dienstleister benachrichtigen.  Falls eine solche Situation binnen 14 Tagen vor Beginn der  Dienstleistung eintritt und der Dienstleister in Anbetracht der Vorbeugung der Verbreitung von COVID-19 angemessen beschließt, dass ein solcher Reisender ein Sicherheitsrisiko für die anderen Reisenden und/oder Mitarbeiter des Dienstleisters und/oder dritte Personen darstellt und deshalb nicht reisen dürfte, wird der Dienstleister sofort darüber den Kunden schriftlich in Kenntnis setzen. In diesem Falle wird angenommen, dass der Vertrag für diesen Reisenden vom Reisenden selbst gekündigt wurde, mit der Pflicht zur Zahlung der Kündigungsgebühr seitens des Kunden, in Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Kunde und die Reisenden verzichten für diesen Fall auf jegliche Forderungen gegenüber dem Dienstleister auf dieser Grundlage. Abweichend von der o.a. Bestimmung, wird der Vertrag nicht mit der Pflicht zur Zahlung der Kündigungsgebühr  seitens des Kunden gekündigt, wenn der Kunde dem Dienstleister, spätestens binnen 7 Tagen nach Eingang der schriftlichen Benachrichtigung des Dienstleisters, diesem schriftlich mitteilt, dass er den Vertrag auf einen Ersatzreisenden übertragen hat, der alle Auflagen aus dem Vertrag erfüllt. Dabei sind die Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen über Abtritt des Vertrages an einen anderen Reisenden entsprechend für diesen Fall anzuwenden. 
  4. Der Dienstleister ist nicht in der Lage  sicherzustellen und zu bürgen, das einer der Reisenden auf der Reise nicht mit COVID-19 oder einer anderen ansteckenden Krankheit angesteckt wird , so dass der Dienstleister keine Verantwortung trägt , falls sich einer der Reisenden   mit COVID-19 oder einer anderen ansteckenden Krankheit ansteckt. Es ist auch möglich dass ein während der vertraglichen Dienstleistung mit COVID –19  angesteckter Reisender nicht in der Lage sein wird die vertragliche Dienstleistung weiterhin zu genießen. In diesem Fall haftet der Dienstleister nicht für die versäumten  Transportmöglichkeiten, die Kosten einer eventuell nötigen zusätzlichen Unterkunft, weder noch für andere Kosten, Folgen oder Schäden des Reisenden aus dieser Grundlage.
  5. Die einseitige Kündigung des Vertrages vom Kunden oder einem der Reisenden trägt die Pflicht der Zahlung der Kündigungsgebühr in Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit sich, falls die Kündigung aus einem der folgenden Gründe erklärt wird, egal ob dieser Grund schon zur Zeit des Vertragsabschlusses bestand oder erst nach Abschluss des Vertrages entstanden ist: (i) die Maßnahme der Pflicht der Einholung und Unterbreitung eines frischen, negativen COVID-19 Tests  und/oder Nachweis über COVID-19 Impfung und/oder einer Bestätigung über Genesung von COVID – 19 bei der Ein- und Ausreise aus dem Land, der Region oder einem anderen Gebiet oder bei der Teilnahme an bestimmten Aktivitäten (wie Reise mit Flugzeug); (ii)  Maßnahmen der verbindlichen Quarantäne oder Selbstquarantäne bei der Ein- oder Ausreise aus   dem Land, der Region oder anderem Gebiet; (iii) Maßnahmen mit denen der Reisende in seinen Aktivitäten und der Handlungsfreiheit während der Reise eingeschränkt wird (wie  die Maskenpflicht  , die Pflicht zur Messung der Körpertemperatur beim Betreten bestimmter Standorte oder Ereignisse und das Zutrittsverbot für Personen mit erhöhter Körpertemperatur, die Pflicht zur Hände- oder Fußdesinfizierung in bestimmten Situationen, die Pflicht zur sozialen Abstandshaltung, das Schließen oder beschränkte Öffnungszeiten, Umfang der Dienstleistungen oder Besucherzahl in öffentlichen und natürlichen Sehenswürdigkeiten, staatlichen Diensten, Läden oder gastronomischen Objekten, die Absage öffentlicher Veranstaltungen wie Konzerte oder Sportereignisse, oder ihre Abwicklung ohne Publikum oder mit beschränkter  Besucherzahl, usw.); (iv) unverbindliche Empfehlungen der zuständigen Behörde über Vermeidung von Reisen in bestimmte Länder, Regionen und Gebiete wegen COVID-19; (v) Veränderungen im Fahrplan von Transportunternehmen in Verbindung mit der Ankunft oder Abfahrt der Reisenden  aus dem Reiseziel; (vi) Erkrankung mit COVID-19 seitens eines Reisenden oder einer diesem nahe stehenden Person oder gar die Pflicht zur Selbstquarantäne, die diesem wegen einem Kontakt mit einer erkrankten Person auferlegt wird.

Im Falle der Unmöglichkeit der Nutzung der Dienstleistung wegen COVID-19, haben weder der Kunde noch die  Reisenden Anspruch auf Erstattung der von ihnen geleisteten Beträge und der Dienstleister kann dem Kunden einen Gutschein (Voucher) für eine Ersatzdienstleitung in Höhe der geleisteten Beträge anbieten, falls im Zeitraum von 7 Tagen vor Beginn der Dienstleistung eine der folgenden Bedingungen erfüllt wurde:  (i) dass die Republik Kroatien und/oder das Land in dem der Kunde seinen Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt hat seine Grenzen geschlossen hat; (ii) eine verbindliche Selbstquarantäne (unabhängig vom PCR Testergebnis) in Dauer von mindestens 7 Tagen im Staat verhängt wurde, in den der Kunde nach seiner Reise in Kroatien zurückkehrt und/oder (iii) im Staat in dem der  Kunde seinen Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt hat, ein Verbot touristischer Reisen nach Kroatien verhängt wurde. Auf den o.a. Gutschein werden die Bedingungen angewandt die auf diesem angeführt sind. Der Dienstleister empfiehlt dem Kunden und den Reisenden eine Versicherung abzuschließen die auch die Risiken in Verbindung mit COVID-19 umfasst. Falls der Kunde oder der Reisende eine solche Versicherung abschließen, so sind für die Wahrnehmung ihrer Rechte gegenüber der Versicherung, die Bedingungen der so abgeschlossenen Versicherungspolizze maßgebend.

17. HÖHERE GEWALT

Falls ein Kunde verhindert ist bei der Nutzung der Dienstleistung wegen einem Ereignis der höheren Gewalt, d.h. aufgrund außerordentlicher und unvorhersehbarer Umstände, die von keiner der Vertragsparteien verschuldet ist und welche nach Abschluss des Vertrages entstehen und nicht verhindert werden können (wie Krieg, Putsch, Terroranschlag, natürliche Katastrophen usw.), haben weder der Kunde noch die Reisenden Anspruch auf Rückerstattung der von diesen bezahlten Beträge und der  Dienstleister kann dem Kunden einen Gutschein (Voucher) für eine Ersatzdienstleitung in Höhe der geleisteten Beträge anbieten. Auf den o.a. Gutschein werden die Bedingungen angewandt die auf diesem angeführt sind.

18. BESCHWERDEN DES KUNDEN

Der Kunde ist verpflichtet sofort, ohne Verzug, doch spätestens bei der Rückgabe des Bootes, den Dienstleister schriftlich über eine Beschwerde bezüglich der wahrgenommenen Dienstleistung zu benachrichtigen. Nachträglich eingereichte Beschwerden des Kunden werden nicht in Anbetracht genommen. Der Dienstleister wird schriftlich über eine Beschwerde des Kunden beschließen, alles binnen 15 Tagen nach Eingang der Kundenbeschwerde. Bis zum Ablauf der Frist des Beschlusses über eine Beschwerde des Kunden, verzichtet der Kunde auf das Recht der Vermittlung in dieser Sache seitens einer dritten Person, auf das Recht der Einleitung eines Gerichts-, Verwaltungs- oder anderen Verfahren, wie auch auf die Bekanntmachung von Einzelheiten und Informationen gegenüber Medien. Der maximale Betrag der Preisminderung aufgrund einer Beschwerde ist der Wert des  bestrittenen Teils der Dienstleistung.

19. SCHUTZ PERSONENBEZOGENER DATEN

Der Kunde und die Reisenden übergeben dem Dienstleister ihre persönlichen Daten freiwillig. Der Dienstleister erhebt die persönlichen Daten des Kunden und der Reisenden im Rahmen der Erfüllung des Vertrages und der Erbringung der vertraglichen Dienstleistungen. Der Dienstleister wird die persönlichen Daten des Kunden und der Reisenden in Einklang mit den anwendbaren Vorschriften, inklusive des DSGVO erheben, bearbeiten, nutzen und aufbewahren und wird diese nicht aus dem Lande bringen oder dritten Personen veröffentlichen, außer Lieferanten und Mitarbeitern die an der Erfüllung der vertraglichen Dienstleistungen beteiligt sind. Persönliche Daten des Kunden und der Reisenden werden in einer Datenbank aufbewahrt, alles in Einklang mit dem Beschluss des Dienstleisters über Erhebung, Bearbeitung und Aufbewahrung persönlicher Daten. Unter der Voraussetzung der vorigen Einwilligung des Kunden/Reisenden, kann der Dienstleister die personenbezogenen Daten des Kunden/Reisenden für Marketingzwecke benutzen (zum Beispiel für Mitteilungen, Promotionen, Newsletter, Angebote, usw.). Der Kunde und jeder der Reisenden können jederzeit die

Zustimmung zur Nutzung ihrer personenbezogenen Daten für Marketingzwecke zurück ziehen durch entsprechendes Email an  charter@navaboats.com.

Die Regeln des Dienstleisters über Schutz personenbezogener Daten und Persönlichkeitsschutz  befinden sich auf den Webseiten des Dienstleisters. Durch Vertragsabschluss bestätigt der Kunde diese Regeln gelesen zu haben und alle Reisenden darüber in Kenntnis gesetzt zu haben und dass der Kunde und die Reisenden diese vollständig verstanden haben und akzeptieren.

20. ABSCHLIESSENDE BESTIMMUNGEN

Es wird angenommen, dass gegenseitige Mitteilungen zwischen den Parteien in Einklang mit dem Vertrag ordentlich auf schriftlichem Wege durchgeführt wurden, wenn diese : (i) durch Einschreiben mit Empfangsbestätigung oder (ii) per Email an die zuletzt bekannte Adresse oder Email Adresse des Empfängers gesandt wurden. Der Kunde ist ausschließlich verantwortlich für die Genauigkeit der Adresse, d.h. der Email Adresse für die Zustellung von Mitteilungen, worüber er den Dienstleister ordentlich benachrichtigt hat. Der Kunde ist ebenso verpflichtet dem Dienstleister sofort schriftlich jede Veränderung dieser Adressen mitzuteilen.

Die allgemeinen Informationen über den Dienstleister befinden sich auf den Webseiten des Dienstleisters. Eventuelle Streitigkeiten in Verbindung mit dem Vertrag (inklusive seiner Erfüllung und Auflösung) werden die Parteien versuchen einvernehmlich zu lösen. Falls keine friedliche Lösung gefunden werden  kann, verhandeln die Parteien als Gerichtsstand das wirklich zuständige Gericht in Split , Kroatien. Das maßgebende Recht ist das Gesetz der Republik Kroatien (ausgeschlossen sind dessen Bestimmungen über Gesetzkonflikt die auf die Anwendung eines ausländischen Gesetzes hinweisen würden).  Falls eine der Bestimmungen des Vertrages oder dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen  nichtig ist oder dies wird, falls  eine Bestimmung ungültig oder undurchführbar  ist oder falls der Vertrag eine zufällige Rechtslücke aufweist, beeinflusst dies nicht die Gültigkeit und Vollstreckbarkeit des Vertrages. Jede solche nichtige, ungültige oder undurchführbare Bestimmung oder eine Rechtslücke sind mit einer entsprechenden, gültigen Bestimmung zu ersetzen, die im wirtschaftlichen Sinne der ursprünglichen Bestimmung, im gesetzlich zugelassenem Maße und den Absichten der Vertragsparteien am nächsten kommt. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzen alle bisherigen, veröffentlichten Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Dienstleisters in Verbindung mit der Erbringung von Dienstleistungen und diese treten am Tag ihrer Veröffentlichung auf den Webseiten des Dienstleisters in Kraft. Der Dienstleister behält sich das Recht vor jederzeit einen veränderten Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf seinen Webseiten zu veröffentlichen, die dann am Tag ihrer Veröffentlichung entsprechend in Kraft treten.

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